Samstag, 26. Januar 2013

naggische Offebäscher


Neues aus dem Blog (blog-g.de)

En naggische Offebäscher steischt in Frankfurt an de Hanauer Landstraaß in e Taxi! De Taxifahrer guggt e bissi erfrischt un fraacht: “Wo solls dann higehn?” Sacht de Offebäscher: “Hier isch muss nach Heddernheim. Da issn Fassenachtsumzuuch!” De Taxifahrer guggtn ah un meint: “Du Simbel bist doch naggisch….. Als was gehste dann?” Da macht de Offebäscher des Maul uff un hat e Kersch zwische de Zähn und meint: “Siehste die Kersch hier? Des is mei Kostüm! Ich geh dies Jahr als Mon Cheri…Un nu fahr endlisch!” De Taxifahrer fährt dann also los. Plötzlisch muss er e Vollbremsung mache. Den Offebäscher hauts im Audo hin un her un ZACK… hat er sei Kersch veschluggt! “Bist du narrisch?”… ranzt er de Taxifahrer an… “Ich hab die Kersch verschluckt un jetz hab ich kaa Kostüm mehr… Was soll ich dann jetz nur mache?” De Taxifahrer mault e bissi rum, steicht aus un geht in e Geschäft uff de anner Straaßeseit. Es dauert un dauert bis er widder rauskommt. Er steicht ins Audo un schmeisst dem Offebächer e Glas Erdbeerschellee hinne auf de Rücksitz. “Erdbeerschellee??? Was soll ich dann dademit? Ich brauch e Kersch!!” “Hawwe se net gehabt !” brummt de Taxifahrer “Des schmierst de dir jetz in de Arsch un gehst als Krebbel…!!”


Krebbel = Berliner, Pfannkuchen

Sonntag, 20. Januar 2013

Eiskalt gekontert

Wahrscheinlich haben diese Leverkusener Pillendreher wieder tief in die Apothekenkiste gegriffen und sich mit allerlei Mitteln aufgeputscht, um die Eintracht schon wieder zu schlagen. Immer wenn ich mir so ein Spiel leibhaftig anschaue, verliert die Eintracht, das geht doch nicht mit rechten Dingen zu!

Das letzte Mal vor 2 Jahren im Eintrachtstadion (in Begleitung von Jürgen, Michael, Niko, Jana und Vera), diesmal in Begleitung von Sohn Jonathan. Nach gutem Beginn, die Eintracht machte 30 Minuten Druck, kamen die Bengalos aus dem Eintracht-Block, Spielunterbrechung und danach dominierte Leverkusen. 3:1 ist das Spiel ausgegangen, hier die Bilder aus dem Eisschrank.

Vor 2 Jahren sind wir danach abgestiegen, ohje, ohje!


Die BayArena


Es war richtig kalt

vor dem Spiel, noch gut gelaunt

Halbzeit, da stand es schon 2:0



Frustrierte Frankfurter auf dem Heimweg. Es waren gefühlt
genauso viele Eintrachtfans wie Leverkusener im Stadion.

Hat jetzt nix mit dem Spiel zu tun, zeigt einfach nur den Winter vor der Haustür.

Radschnellwege

Nach dem Frust bei den Grünen hat mir das hier persönlich gut getan. Eine gelungene Veranstaltung, die ich vorgeschlagen hatte und die ich dann auch moderiert habe. Die ADFC-Leute haben sehr gute Pressearbeit gemacht und die Veranstaltung perfekt vorbereitet. Und der Referent Ulrich Kalle hat eine sehr angenehme und interessante Art, vorzutragen. Man merkt, dass er etwas zu sagen hat und so war die Moderation nicht schwierig.

Für mich ist guter Fahrradweg einer, wo ich mein 10-jähriges Kind ohne Bedenken fahren lassen kann. Und zwar von der Haustür bis zum Ziel. Es kann ja wohl keine sinnvolle Perspektive sein, dass die Kinder bei jeder Gelegenheit von anderen herum kutschiert werden müssen.
(Stefan)



Bonner General-Anzeiger vom 17.1.2013



Radschnellwege

Fahrradautobahn durchs Vorgebirge

BORNHEIM/ALFTER.  "Stop and Go" heißt es oft, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist. Das ständige Anhalten und Anfahren ist nicht nur nervig und anstrengend, sondern kostet auch enorm viel Zeit. Sogenannte Radschnellwege sind weitgehend Querungsfrei - und so fahren die Radler hier ohne Stop mit hoher Durchschnittsgeschwindigkeit.
Vorbild Niederlande: In Zwolle führt diese breite Unterführung unter einer Hauptverkehrsstraße durch. Foto: ADFC


Das Konzept dieser Fahrradautobahnen stellte der Geschäftsführer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) Ulrich Kalle aus Sankt Augustin nun im Bornheimer Rathaus vor.
Fünf Radschnellwege will die nordrhein-westfälische Landesregierung auf den Weg bringen. Bei einem Planungswettbewerb haben die Kommunen die Möglichkeit, sich dafür zu bewerben, erklärte Kalle vor den mehr als 70 Gästen im Publikum.
Neben der möglichst querungsfreien Ausführung sollen die Radautobahnen über die Grenzen von zwei Kommunen verlaufen, mindestens fünf Kilometer lang sein, vom Fußgängerverkehr getrennt und bei Zweirichtungswegen vier Meter breit und als Einrichtungswege drei Meter breit sein.
Bei unumgänglichen Querungen soll der Radverkehr weitestgehend bevorrechtigt sein und Priorität bei Ampelanlagen erhalten, so Kalle. Innerorts ist eine Beleuchtung zwingend, außerorts nur gewünscht. Die möglichst steigungsarmen Strecken sollen regelmäßig gereinigt werden und mit Servicestationen samt Abstellanlagen und Luftstationen ausgestattet sein.
Das Land beabsichtigt diese Radwege als Landesradwege - entsprechend den Landstraßen auszuweisen - sagte ADFC-Geschäftsführer Ulrich Kalle. In seinem Vortrag stand das Beispiel Niederlande im Mittelpunkt. Dort sind Radschnellwege seit Jahren im Betrieb.
Sie sind als Mittel gegen den Stau im Berufsverkehr entstanden. Dafür müsse der Weg mit dem Rad zeitlich konkurrenzfähig sein, die Wege komfortabel ausgebaut und auch in sozialer Hinsicht sicher und attraktiv sein, erklärte Kalle. Allerdings gehöre zu einem attraktiven Verkehrssystem eine Vernetzung, etwa mit Abstellmöglichkeiten an den Bahnhöfen und Haltestellen sowie die kostenlose Beförderungsmöglichkeit für Fahrräder.
"Ich denke, den Radschnellwegen gehört die Zukunft", zog Kalle sein Fazit. Für Pedelecs und Liegefahrräder seien die breiten Fahrradstraßen ideal. Wenn auch längere Arbeitswege mit dem Fahrrad bewältigt werden sollen, müssen die Radwege komfortabel sein. Auch wenn diese Fahrradautobahnen viel Geld kosten, sind sie immer noch preiswerter als jede Straße für Autos.
Für die Region gibt es bereits mehrere Ideen. Im Gespräch sind Autobahnen für Radfahrer nicht nur zwischen Köln und Bonn oder von Bonn über Sankt Augustin nach Siegburg sondern auch durch das Vorgebirge nach Bonn. Deshalb waren auch die Bürgermeister von Bornheim und Alfter, Wolfgang Henseler und Rolf Schumacher, eingeladen.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Rücktritt

Nach einem knappen Jahr im Vorstand der Grünen in Bornheim bin ich gestern vom Vorstand zurück getreten. Details erspare ich dem Leser, auf Anfrage gerne mehr. Meine Erklärung:



"Ein Vorstand, der nichts zu den aktuellen Themen in der Politik zu sagen hat, muß sich auch nicht zu den Stellungnahmen von Michael P. und mir äußern. Dass allerdings diese Sprachlosigkeit ein geeignetes Mittel der politischen Führung ist, habe ich von Anfang an bezweifelt. Jetzt bleiben die Vorwürfe gegen Michael und mich im Raum stehen, werden nicht geklärt und vergiften die Atmosphäre. „Semper aliquid haeret“ * haben schon die alten Römer gewußt. Ein vernünftiger Umgang miteinander ist so nicht möglich, eine gute Vorstandsarbeit auch nicht.
Ich ziehe die Konsequenzen und trete vom Vorstand zurück.

Bornheim, 10.12.2012
Stefan Wicht





Semper aliquid haeret.
Etwas bleibt immer hängen.“ – Plutarch. Vollständig lautet das Zitat:
Audacter calumniare, semper aliquid haeret.“ – „Verleumde nur dreist, etwas bleibt immer hängen.“



(Stefan)

Latte Macciato

Ja, so muß die Latte schmecken! Und was ist der Unterschied zwischen Latte macchiato und einem Cappuccino? Das Verhältnis zwischen Milch und Espresso. Bei der Latte sind es ungefähr 2/3 Milch und beim Cappuccion nur zur Hälfte Milch. Ansonsten gleich. Wußte ich bisher nicht.

Beides läßt sich mit diesem vorgezogenem Weihnachtsgeschenk vorzüglich herstellen. Hoffentlich hebt sie eine Weile. Wir haben 5 Jahre Garantie auf unsere
"Impressa ENA Micro 9 Aroma" von Jura.









(Stefan)

Montag, 12. November 2012

Herbscht im Rheinland

Langsam wird es Zeit, mal wieder was zu posten.

Also: Sonntag, 11.11.2012. Die Narren sind wieder deutlich sichtbar auf den Beinen, wir aber wandern durch das Siebengebirge. Hier ein paar Bilder von der Wanderung rund um das Kloster Heisterbach.





Der Wald





Baum mit Vera





Stefan mit Wanderführer




Gaststätte mit Vera, man beachte unsere gesattelten Pferde!





Hotel Petersberg, innen mit Treppe und Klavier





Petersberg, außen, wo wir Kuchen gegessen haben. Sehr empfehlenswert!





Aussichtsplattform vom Petersberg, sonnig, klar, warm





Der Drachenfels. Da wandern wir das nächste Mal hin.




Blick auf den Rhein und Bonn




Wen erinnern die Bilder nicht an die Lorelei? Wir haben den Text dieses wunderschönen Liedes jedenfalls noch in der Schule gelernt.


1. Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin,
Ein Märchen aus uralten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt,
Im Abendsonnenschein.

2. Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr gold'nes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar,
Sie kämmt es mit goldenem Kamme,
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewalt'ge Melodei.


3. Den Schiffer im kleinen Schiffe,
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenrisse,
Er schaut nur hinauf in die Höh'.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn,
Und das hat mit ihrem Singen,
Die Loreley getan.


Dienstag, 11. September 2012

Was würde wohl Marx dazu sagen?

"Guten Tag,
mein Name ist Anahita Mehdipor. Ich bin Deutsche und habe die Krankheit Migration."


So würde ich mich bei den anonymen Migranten vorstellen, nur dass eine derartige Selbsthilfegruppe nicht existiert. Zumindest noch nicht. Mein Krankheitsbild: Ich wurde im Iran geboren und erhielt von meinen im Iran aufgewachsenen Eltern einen iranischen Namen. Dann kam die Migration. Wir zogen als ich 1 1/2 Jahre alt war nach Deutschland. Hier ging ich in einen deutschen Kindergarten machte meinen Schul - und Universitäts - Abschluss und erhielt die deutsche Staatsbürgerschaft. Tja, die Folgen meiner Krankheit sind nun, dass ich fließend Deutsch spreche und schreibe und den Status Deutsche mit Migrationshintergrund besitze.

Schmerzen kommen vor allem auf, wenn ich gefragt werde als was ich mich denn fühlen würde: Iranerin oder Deutsche. Nach Lust und Laune fällt die Antwort mal negativ: "Ich fühle mich keiner Nation zugehörig" mal positiv "Ich fühle mich beider Nationen zugehörig" aus. Heute durfte ich dann beruhigend feststellen, dass ich nicht alleine mit dieser Krankheit lebe. Deutschlandradio Kultur hat einen Beitrag mit dem infizierten Journalisten Nicol Ljubic veröffentlicht. Seine Alltagssymptome mit dieser Infektion sind mir sehr vertraut.

Ich heiße Ljubic, Nicol Ljubic. "Sie sind aber nicht von hier, oder?", sagt mein Gegenüber. Ich sage dann, dass ich in Kroatien geboren wurde, und er sagt: "Sie sprechen ja aber akzentfrei Deutsch!" (...) Deutsche wie ich werden als "Deutsche mit Migrationshintergrund" bezeichnet; warum eigentlich? Warum werden wir nicht einfach als Deutsche bezeichnet wie andere auch?
(...) Meine beiden Söhne tragen auch den Nachnamen Ljubic. Sie hätten den deutsch-klingenden Namen ihrer Mutter haben können, aber das wollten wir nicht. Dieses Land soll sich daran gewöhnen, dass Deutsche auch Ljubic heißen können - obwohl sie nicht mal einen Migrationshintergrund haben.
  
Deutsche dieses Landes vereinigt Euch!


Anna


Mehr dazu: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1862535/